Wir freuen uns
auf dich!

FSJ

Wir suchen noch
4 FSJ-/BFD´ler/innen zum
1.8., 1.9. oder 1.10.
für den Erziehungsdienst und den Nachhilfeunterricht.

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     BESCHREIBUNG
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     INFORMATIONEN

 

Apartments gesucht!

paedagogisches Reiten

Wir suchen Apartments (bis 45qm) für unsere jungen Erwachsenen:
Weitere Infos unter: (02175) 89973
  

Das Kinderdorf:

  • 4 Wohngruppen im Kinderdorf
  • 1 Familiengruppe im Kinder-und Jugenddorf
  • 4 Familiengruppen außerhalb des Kinderdorfs in Leichlingen, Leverkusen und Wermelskirchen
  • Appartements im Kinderdorf für heranwachsende Mädchen und Jungen in der Verselbstständigung
  • Mutter-Kind-Haus mit 4 Wohnungen
  • Ambulantes sozialpädagogisch betreutes Wohnen in angemieteten Appartements oder Wohnungen.
Mahlzeiten für Leichlingen

Mittagstisch

Dreieck  INFORMATIONEN
 
Das Kinderdorf, als Teil der katholischen Kirchengemeinde, ist Mitgestalter des ökumenischen fahrbaren Mittagstisches.

 

Sie wollten immer schon mit uns arbeiten —
nun haben Sie die Chance dazu!

Wir suchen für eine altersgemischte, koedukative Wohngruppe im Kinderdorf zum 1. 8 oder 1.9. eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in (Erzieher/in, Sozialpädagoge/-pädagogin). 

STELLENUMFANG  mindestens 80% — 100% 
VERGÜTUNG  nach AVR (TVöD angeschlossen) 


 
Auch uns hatte es erwischt

Die Unwetternacht, die Leichlingen in Schlammlawinen versinken ließ, hat auch unser Kinderdorf getroffen.
Nachdem die Aufräumungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, „wir wieder Land sehen“, haben wir auch die Zeit, darüber zu schreiben.

Hochwasser 2018

Bis auf ein Haus hatten alle mit vollgelaufenen Kellern zu kämpfen, d.h. sieben Gruppen standen unter Wasser. Da hier die Vorratsräume der Wohngruppen liegen, hat es natürlich die Vorräte und die dort befindlichen Elektrogeräte getroffen. Auch Matratzen, Betten, Spiele und unsere Groß-Zelte mussten in der Folge entsorgt werden.
Besonders getroffen jedoch hat es unsere Außenfamilie im Stadtzentrum, neben der Kirche. Hier war nicht nur der Keller geflutet, Schlamm und Wassereinbrüche auch im Erdgeschoss und sogar Durchregnen über den Überlauf der Dauchtraufen sorgten im ganzen Haus für Überschwemmungen. Allein hier mussten mehrere m³ Spiele, Böden, Holzteile und Haushaltsutensilien entsorgt werden. Die Tocknungsgeräte laufen schon seit Tagen und sollen noch bis zu 10 Tagen weiterlaufen. Überall im Haus ist das gestapelt, das aus den nassen Räumen umgeschichtet werden musste.

Bereits am Montagmorgen nach der Unwetternacht, haben wir, unsere Telefonanlage war ebenfalls betroffen, informiert, dass wir nicht mehr erreichbar waren. Erst nach einer Woche hatte die Telekom die Schäden repariert. Nur der Vorsorge, dass wir Internet und Telefonanbieter getrennt hatten, ist zu verdanken, dass wir nicht komplett in der Kommunikation ausgefallen sind.
Ein Betrieb, der nur noch auf Notfallhandys und Mailing angewiesen ist, ist schon sehr eingeschränkt handlungsfähig. Das haben wir auch erfahren müssen, da Sozialarbeiter der Jugendämter uns nicht erreicht haben, obwohl unsere Leitungen besetzt signalisierten (also quasi vorgaben, intakt zu sein.)

Fußball eine willkommene Ablenkung

Dennoch konnten wir, trotz „Dauerputzerei und Aufräumarbeiten“ in der gesamten Woche, unser kleines Fußballfest am Samstag darauf starten und auch durchführen. Ein wenig Erholung in dem Stress. Für die Kinder und Jugendlichen eine willkommene Abwechslung.

Fussballturnier_2018_a

Dreieck  Fotos vom Fußball-Turnier

Die Arche Noah stand"unter Wasser"

Die Arche Noah, die bei uns in zwei Häusern die Kindertagesstätte betreibt, hatte es im Gelände des Kinderdorfes am schlimmsten getroffen. Die Kellerräume standen hier hüfthoch voll Schlamm und Wasser, eine Gruppe war komplett geflutet und muss jetzt von Grund auf saniert werden.
Durch eine glückliche Fügung hatten wir (da wir Haus 3 umbauen werden) diese Gruppe leer, auch wenn der Keller mit Schlamm und Wasser in Mitleidenschaft gezogen war. Nach Entrümpelung und Entsorgung der Flutschaden, konnten wir mit der Arche absprechen, dieses Haus vorübergehend als Ausweichgruppe zu nutzen. Danke hier an die Aufsichtsgremien, die so schnell in dieser Situation eine Genehmigung erteilt haben. Dies hat sicherlich einigen Eltern eine Last genommen, da die Betreuung der Kinder gesichert war.

Die Lage normalisiert sich langsam

Jetzt wird es wieder etwas ruhiger, denn, unser Kinder- und Jugenddorf geht ja weiter. Die Betreuung muss ja auch in solchen Ausnahmesituationen gesichert sein. Jetzt geht’s nach dem Aufräumen an die Wiederherstellung des „Urzustandes“, werden versicherungstechnische Fragen geklärt u.v.a.m.

Alles in Allem: Wir haben bei allen Problemen noch Glück gehabt aber „brauchen tut man sowas nicht, wirklich nicht !!!“


 
Safesurfen im Kinderdorf

Ehemaligentreffen

Von Februar bis Juni 2017 bearbeitete eine vierköpfige Studentengruppe der Hochschule Arnheim und Nimwegen (NL) im Zuge ihrer Abschlussarbeit im Kinder- und Jugenddorf St.Heribert die Thematik der neuen Medien und insbesondere der gestiegenen Smartphone- und Internetnutzung der Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Projekt entstand der Leitfaden „Safesurfer – Sicher im Netz“ für pädagogische Mitarbeiter im Kinder- und Jugenddorf St. Heribert.

 

Der Leitfaden besteht aus 3 Teilen:
1. Rechtliche Bedingungen und pädagogische Handlungslinien
2. Das Präventionsspiel „#OnFassbar“
3. Einen Vertrag zur Internetnutzung für Bewohner und Mitarbeiter

 

Der gesamte Leitfaden kann über das Kinder- und Jugenddorf gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 12,- Euro erworben werden.

 

Bestellungen:
Kinder- und Jugenddorf St.Heribert
Landrat-Trimborn-Straße 66
42799 Leichlingen
Telefon: (02175) 89 97 3
E-Mail: sekretariat@kinderdorf-leichlingen.de

 

Weitere Informationen:

Dreieck Infotext     Dreieck Newsletter 1     Dreieck Newsletter 2 

 

Wir über uns

Allen Betreuungsformen im Kinderdorf liegt das Prinzip der ganzheitlichen Erziehung zu Grunde, das wir aus unserem katholischen, christlichen Weltbild ableiten. Wir respektieren und achten die Persönlichkeit jedes Kindes und legen den erzieherischen Schwerpunkt auf die Ressourcen des Einzelnen und der Gruppe.

Erziehungsziel und Hilfeplanung

Erziehungsziel ist der eigenverantwortliche, junge Mensch, der lernt, dauerhafte, zwischenmenschliche Beziehungen herzustellen, und über genügend lebenspraktische Fähigkeiten verfügt, sein Leben selbstständig zu gestalten. Die Vermittlung von christlichen Wertvorstellungen sowie die Akzeptanz Andersgläubiger kennzeichnet die Grundhaltung unserer Arbeit. Zentrales Moment ist die familienergänzende oder -ersetzende Erziehung.

Gruppenbild   Bobbycar-Fahrer

Die Kinder/Jugendlichen werden im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme aufgenommen. Rechtsgrundlage ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII (KJHG).

Für jedes Kind wird in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt, den Eltern/Vormund und dem Kinderdorf ein Hilfeplan erstellt. In diesem wird Art, Umfang und Dauer der Hilfe festgelegt. Der Hilfeplan wird in regelmäßigen Abständen in den Hilfeplangesprächen überprüft, fortgeschrieben, oder verändert.

Betreuungsformen

Das Kinderdorf hält für differenzierte Problematiken der Kinder und ihrer Familien verschiedene Betreuungsformen vor:

  • In den Familiengruppen innerhalb und außerhalb des Kinderdorfgeländes leben PädagogInnen (Ehepaar oder Einzelperson) mit bis zu 5 Kindern zusammen und bilden eine dauerhafte Lebensgemeinschaft als Großfamilie.
  • Unsere Erziehungsstellen betreuen jeweils ein bis zwei Kinder langfristig im eigenen familiären Haushalt und bieten Geborgenheit, Förderung und nachholende Erziehung im Rahmen der Kleinfamilie.
  • In unseren Wohngruppen, Wohngruppen im Kinderdorf, finden Kinder Aufnahme, deren Perspektive oft noch erarbeitet werden muss. Sie finden hier Schutz, können traumatische Erlebnisse verarbeiten und lernen, neue Beziehungen einzugehen. Von hier werden Anbahnungen in Familiengruppen, Erziehungsstellen, Pflege- und Adoptivfamilien, sowie Rückführungen zur Herkunftsfamilie initiiert und begleitet. Ein langfristiger Verbleib bis zur Verselbstständigung ist möglich.
  • In unserem Mutter-Kind-Haus ist sowohl die Aufnahme von Schwangeren sowie Müttern mit Kindern möglich. Für die Mütter besteht ein umfassendes Betreuungsangebot, das auch die Tagesbetreuung der kleinen Kinder bei Schulausbildung oder Berufstätigkeit vorsieht.
  • Durch das Betreute Wohnen werden Jugendliche und Heranwachsende aus den Gruppen verselbstständigt oder können auch gezielt zur Verselbstständigung aufgenommen werden. Dies geschieht außerhalb und innerhalb des Kinderdorfes, in Einzelappartements oder in selbst angemieteten Wohnungen. Die Betreuungsintensität richtet sich nach dem individuellen Bedarf.
  • Flexible Betreuungen sind individuelle Maßnahmen, die stationär (Inobhutnahme, Notaufnahme), teilstationär (Tagesbetreuung) oder ambulant (Diagnostik, Betreuung von eigenständig lebenden Jugendlichen, Kriseninterventionen) geleistet werden. Mutter-Kind-Betreuungen sind in diesem Setting auch ambulant möglich.

Der pädagogische Alltag aller Gruppen und Maßnahmen wird durch psychologische Diagnostik, therapeutische Maßnahmen und pädagogische Interventionen ergänzt.

Reitpädagogische, spielpädagogische und freizeitpädagogische Förderung wird individuell angeboten. Ebenso bieten wir im Bedarfsfall schulergänzende Hilfen an.

Blick auf Leichlingen
Blick vom Kinder- und Jugenddorf (Johannisberg) auf Leichlingen

Eltern als Partner

Die Arbeit mit der Herkunftsfamilie ist ein entscheidender Faktor, der zum Gelingen der Jugendhilfe beiträgt. Wir betrachten die Eltern als Partner in der Erziehung und wollen sie daher so weit als möglich einbeziehen, den Kindern erhalten und für die gemeinsame Aufgabe gewinnen. Dennoch arbeiten wir parteilich für das Kind, als dem schwächsten Mitglied eines Familiensystems; d. h. wir geben dem Kindeswohl und den kindlichen Bedürfnissen einen höheren Stellenwert als den Interessen und Wünschen der Eltern.

Für die MitarbeiterInnen sind regelmäßige Teamgespräche, Erzieherkonferenzen sowie Fall- und Teamsupervision wichtige Garanten der erfolgreichen Arbeit.

Wohnen im Kinder- und Jugenddorf

Die Wohngruppen und Familien leben jeweils in einem eigenen Haus auf unserem weitläufigen Gelände, dessen Räume von Kindern und PädagogInnen individuell gestaltet werden. Die Kinder bewohnen zumeist Einzelzimmer, Gemeinschaftsräume wie Wohnzimmer, Esszimmer, Spielzimmer etc. teilen Erwachsene und Kinder.

Gruppenübergreifend stehen Fußball-, Basketball- und Spielplatz sowie Werkraum, Mehrzweckraum für Tischtennis, Kicker, Billard oder Partys, Hausaufgabenraum und Spiel-/Besuchszimmer zur Verfügung. Ein Internetcafé mit pädagogischer Anleitung kann ebenfalls genutzt werden.

Die Sport- und Spielmöglichkeiten werden gerne von anderen Leichlinger Kindern/Jugendlichen genutzt. Wir fördern die Integration unserer Kinder in das Leichlinger Gemeinwesen.

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