Anerkennungs-
praktikanten/innen
gesucht!

Ab dem 1.8.2020 sind 3 Stellen im Anerkennungsjahr zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in zu besetzen. Bewerbungen werden ab sofort entgegen genommen.

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Bewerbung für das FSJ 2020/21

Ab sofort nehmen wir Bewerbungen für ein Freiwillige Soziale Jahr an.
Beginn des FSJ:
ab August 2020
Dreieck  STELLEN-
     BESCHREIBUNG
     (pdf)

Dreieck  weitere
     INFORMATIONEN

 

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Das Kinderdorf:

  • 4 Wohngruppen im Kinderdorf
  • 3 Außenfamilien in Leichlingen
  • Appartements im Kinderdorf für heranwachsende Mädchen und Jungen in der Verselbstständigung
  • Mutter-Kind-Haus mit 4 Wohnungen
  • Ambulant sozialpädagogisch betreutes Wohnen in angemieteten Appartements oder Wohnungen.

 

Das Sommerfest fällt aus!

Wegen der Corona-Pandemie muss das geplante Sommerfest leider ausfallen!.

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Spendenaktion für das Kinderdorf

Kramaga Leverkusen

Am Wochenende dem 20. und 21.06.2020 hat Kravmaga Lev ein Spendenseminar durchgeführt. Es diente der Präsentation eines neuen Selbstverteidigungssystem, KOMAK. KOMAK überzeugt durch seine Realitätsnähe in der Selbstverteidigung und wird in Deutschlandweit erstmalig in NRW, bei KRAVMAGA-LEV geschult.

Der Erlös des Spendenseminars kommt zu gleichen Teilen dem Wildpark Reuschenberg und dem Kinder- und Jugenddorf St.Heribert zu Gute. Die Übergabe fand im Kinder- und Jugenddorf am Donnerstag, dem 02.07.2020 statt.

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UN-Dekade: Malwettbewerb

Insekten — kleine Tiere — große Wirkung

Auch dieses Jahr nimmt unser Kinderdorf am UN-Dekade Wettbewerb teil. Unsere Kinder haben Bilder zum Thema Insekten gemalt.
Dreieck  UN-Dekade Wettbewerb (pdf)

Insektenbild 1 Insektenbild 2

"Bericht" einer Teilnehmerin:

Wir waren in Kleingruppen (wegen Corona) in der Turnhalle, immer nur 2-3 Personen aus einem Haus. Jeder von uns durfte sich ein Insekt aussuchen. Schmetterlinge, Bienen usw., da war alles dabei. Wir konnten uns aber auch selber etwas überlegen.

Wir konnten uns aussuchen, ob wir erst eine Skizze machen oder direkt auf die Leinwände malen. Viele haben erst einmal eine Skizze gemalt. Das hat manchmal lange gedauert.

Am ersten Tag haben wir ungefähr 2 Stunden in der Turnhalle gemalt. Und am letzten Tag saßen wir 3-4 Stunden in der Turnhalle, bis wir die Bilder fertig hatten. Es war sehr lustig, es gab eine Musikanlage und wir durften dabei auch unsere Musikwünsche äußern. Wir haben viel gelacht.

Ich habe einen Schmetterling gezeichnet. Allein für die Vorskizze habe ich eine halbe Stunde gebraucht. Danach habe ich mir Gedanken gemacht, wo der Schmetterling drüber fliegen soll. Er ist über ein Meer geflogen. Dann kam ein Mädchen aus meiner Gruppe auf die Idee, dass man den Hintergrund auch tupfen kann. Dafür haben wir den Schaumstoff von alten Tennisbällen zerschnitten. Das hat zwar lange gedauert, aber dafür ist es richtig schön geworden. Ich habe probiert, den Schmetterling, so gut es geht zu malen, so wie es auf einem Foto war. Bei dem Schmetterling selbst habe ich dünne Pinsel genommen. Und die Umrisse habe ich mit Silber gemalt. Ich war mit meinem Bild sehr zufrieden und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Wir würden das gerne nochmal machen.               Leonie B.

Eine Anregung zum Nachdenken

Die intensive Beschäftigung mit dem Thema "Natur" hat einige kreative Köpfe unserer Mädchen-Wohngruppe angeregt ein Plakat zur "Umweltverschmutzung" zu gestalten.

Umweltplakat
Dreieck  Ansicht (groß): Umweltplakat

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Neues aus dem Kinder- und Jugenddorf

Die empfohlenen und bereits vorgeschriebenen Maßnahmen zur Regulierung und Eingrenzung der Corona Infektionen haben bei uns weiterhin Bestand. Wir haben bereits frühzeit Umgangsregeln aufgestellt, was sich bisher als gut und durchführbar erwiesen hat. Besonders unseren Kindern und Jugendlichen und Mitarbeiter*innen ein Danke, dass dies so gut umgesetzt wurde.
Und die Situation, so bedrohlich sie für einige wirken mag und Ängste auslöst, hat bei uns zu besonderen Situationen geführt. So finden aktuell z.B. die Teambesprechungen mit Heim-, Erziehungsleitung und Psychologinnen sowie Hilfeplangespräche in unserer Kapelle statt.

Kapelle Aussenansicht  HPG in der Kapelle

So erfährt unsere oft in einem „Dornröschenschlaf“ verharrende Kapelle eine Aufwertung, ein Raum der Ruhe und der Besinnung, in dem wir gut über Kinder, Jugendliche und die allgemeine Gruppensituation nachdenken können. Sie erhält eine wichtige Funktion. Sie schafft Nähe und den nötigen Abstand vom Alltag (und natürlich auch die vom Arbeitsschutz geforderte räumliche Distanz bei den Gesprächen.)

Da die Wohngruppen für Außenstehende nicht betreten werden dürfen, stellen wir für die Besuchskontakte einen Besuchs-Container mit den notwendigen Desinfektionsmaßnahmen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es ausgewiesene Flächen für die Besuche (bei schönem Wetter).

Besuchs-Container 1  Besuchs-Container 2

Auch die Bezogenheit der Wohngruppen auf sich als Gemeinschaft schafft neue Möglichkeiten der Begegnung untereinander. Das komplette Zurückfahren von äußeren Reizen und Ablenkungen schafft Raum und Zeit für gemeinsames Tun, seien es alltägliche Dinge wie die Erledigung der Hausaufgaben (Tagesstruktur), dem gemeinsamen Kochen und Backen, den Überlegungen zur Freizeitbeschäftigung wie dem Spielen, Klönen, Zusammensitzen und kleineren sportlichen Betätigungen.

„Die Erzieher haben viel mehr Zeit für uns“ ist ein oft gehörter Satz (das gilt natürlich im Besonderen für die Päd. Mitarbeiter*innen.) Aber, auch die Kinder und Jugendlichen haben mehr Zeit für die Erzieher – es entfällt das mittlerweile leistungsmäßig hochfrequente Leben mit Schule, Therapien, Vereinen, Förderungen intern und extern und sogar die Besuche bei oder von Eltern bzw. Sorgeberechtigten.

Es scheint so, als ob gerade das Zurückfahren auf „Null“, das damit verbundene „Atemholen“, die „verordnete Ruhe“, zu einer neuen, nicht mehr gekannten Qualität pädagogischer Arbeit führt. Es wächst mehr Nähe, alle sind wechselseitig nicht nur im Blick, sondern durch die intensivere Anwesenheit aller stärker auf sich bezogen.

Es könnte die Schlussfolgerung gezogen werden: Die geforderte Geschwindigkeit erzieherischer Hilfen, der ständige Zeitdruck und dauernde Rechtfertigung pädagogischer Handlungen, behindert das Wachsen von Nähe und eine für die pädagogische Arbeit notwendige intensive Beziehungsarbeit. (Wäre ein gutes Thema für eine Masterarbeit.) Aber ich wollte nicht pädagogisieren, sondern nur Anregungen geben, auch darüber nachzudenken.

Und ich wollte noch einmal Danke sagen an die, die uns in dieser besonderen Zeit unterstützen. Sei es durch Spiele, Mundschutz, Spenden und gute Wünsche. Bleiben Sie gesund. Und denken Sie daran: Nähe ist keine Frage von Distanz.              Egon Graf

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Die Baumaßnahmen schreiten weiter voran

Dreieck   Bilder von den Baumaßnahmen im Kinderdorf

Die zum Jahresbeginn 2020 begonnenen Baumaßnahmen im Kinder- und Jugenddorf gehen zügig voran. Der Aus- und Umbau der Wohngruppe in Haus 3, geplante Fertigstellung 15.08.2020 (Bezugstermin), liegt im Zeitplan, so dass wir bereits jetzt Anfragen der Jugendämter bezüglich der Belegung entgegennehmen.

Auch der Hochwasserschutz der unterschiedlichen Häuser ist bis auf kleinere Maßnahmen ebenfalls abgeschlossen und liegt im Zeitplan.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

Umbau/Ausbau Wohngruppe Haus 3
Nach dem Abtragen des alten Daches wurde in Haus 3 bereits ein neuer Dachstuhl aufgebracht. Die Arbeiten laufen zügig, sind im Zeitplan und bereits jetzt ist absehbar, dass sich das aufgestockte Gebäude gut in die Wohnumgebung einfügen wird.

Baumassnahmen 1  Baumassnahmen 2

Im Obergeschoss werden vier Zimmer und zwei Bäder zusätzlich geschaffen, um den Anforderungen für die Nutzungen als Haus für eine Wohngruppe zu genügen. Dazu muss man wissen, dass diese Haus aufgrund seiner „gewöhnungsbedürftigen“ inneren Aufteilung nur über fünf Zimmer im ersten Geschoss verfügte, was die Nutzung erheblich einschränkte und den Anforderungen an einer Wohngruppe mit vorgesehenen neun Bewohner*innen nicht mehr genügte.

Und: Wenn man ein älteres Haus umbaut und es dafür öffnet, kommen immer auch wieder nicht vorhergesehene Dinge zum Vorschein, die eine Sanierung oder einen Eingriff notwendig machen. (Wie z.B. alte Abflüsse, Badsanierungen, Elektrik u.a.m.)
Für die notwendige neue Küche (müssen wir leider wegen der Verlegung der Anschlüsse abbauen) suchen wir noch einen Sponsor, der uns hier mit unterstützen kann und will.
 

Hoch- und Schwallwasserschutz
Auch die Arbeiten an unseren Maßnahmen zur Hochwasserbekämpfung (wir liegen zwar am Hang, hatten aber in 2018 zweimal mit Überflutungen zu kämpfen) gehen voran.

Baumassnahmen 3  Baumassnahmen 4

Umschichtig werden die Gruppen abgesichert, Stützwände und Ableitungen gezogen und die Häuser gesichert. Dies bringt für die Gruppen aufgrund der damit zusammenhängenden Verschmutzung und der eingeschränkten Nutzung unserer Flächen viele Einschränkungen mit sich.

Aber Frühling und Sommer stehen an und damit auch die Hoffnung, dass die Arbeiten mit weniger Einschränkungen durchgefÝhrt werden können.
Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen haben wir auch noch einmal unsere Kanäle abfahren lassen und auch hier, besonders an den Hausanschlüssen, Schäden aufgespürt, die noch zu beheben sind.
Wir versuchen diese Arbeiten mit den Bau- und Schutzmaßnahmen zu koppeln und gehen so davon aus, dass uns der Bagger noch einige Zeit im Kinderdorf erhalten bleibt.

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Wichtige Hinweise zur aktuellen Corona-Situation

Mit Beginn der Ausbreitung haben wir für unser Kinder- und Jugenddorf einschränkende Maßnahmen zum Schutz unserer Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen ergreifen müssen. Diese folgen den Verordnungen des Bundes, des Landes NRW, den Empfehlungen unserer Heimaufsicht und städtischen Verfügungen.

Besonders wichtig in diesem Zusammenhang sind zwei Dinge:

1. Unsere Spiel- und Freizeitanlagen, die auch gerne von der Bevölkerung genutzt werden, sind geschlossen.

2. Es gilt für Außenstehende, außer Berechtigten, ein Betretungsverbot für unser Kinder- und Jugenddorf. Anwohner und Spaziergänger müssen daher den „Hohlweg“ nutzen, der ans Kinder- und Jugenddorf grenzt.

Verboten Verboten

Schulen, Freizeiteinrichtungen und Spielplätze sind geschlossen, Vereinstätigkeiten und Treffen mit Freunden sind eingestellt oder eingeschränkt möglich. Unsere Kinder und Jugendlichen sind so schon seit mehr als zwei Monaten weitgehend auf die Wohngruppen konzentriert, in denen auch vormittags jetzt die schulische Betreuung stattfindet. Dazu gibt es Einzelunterricht für spezielle Anforderungen (z.B. Vorbereitungen für Prüfungen – falls sie dann irgendwann stattfinden.)

Nachmittags sind die Gruppen ausschließlich auf dem Gelände oder an den Häusern. Aber auch Außenkontakte sind in eingeschränktem Maße wieder möglich. Gruppen- und einrichtungsinterne Angebote werden einzeln und in Kleingruppen genutzt. So unterstützen wir die Bemühungen, dass das Virus sich langsamer ausbreitet und versuchen unsere Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter*innen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen.

Für unsere Kinder und Jugendlichen bedeutet dies erhebliche Einschränkungen im persönlichen Bereich. So können immer nur Teile der Einrichtung von einzelnen Wohngruppen genutzt werden. Alle Wohnbereiche sind klar getrennt, um im Fall eines Krankheitsausbruchs nicht alle Bereiche infiziert und die Betreuung gesichert zu haben. Es gibt Handlungsempfehlungen für die Mitarbeiter*innen (im Intranet des Kinder- und Jugenddorfes), die regelmäßig und zeitnah, mündlich und schriftlich, aktualisiert werden.

Alle in einem Boot

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Danke sagen

Ein besonderer Dank gilt aber auch unseren Mitarbeiter*innen und unseren Bewohner*innen, die sich an die Auflagen halten und diese mittragen. (Ebenso ein Danke an die Eltern und Sorgeberechtigten, die den Schutz ihrer Kinder höher stellen, als ihre elterlichen Rechte.)

Unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen sind keine Held*innen (wir befinden uns ja nicht im Krieg!), aber sie sind zuverlässige Bezugspersonen für unsere Kinder und Jugendlichen. Sie gestalten gemeinsam den Alltag in dieser schwierigen Situation. Sie sind Lehrer*innen, Zuhörer*innen, Tröster*innen, Gestalter*innen und Gefährt*innen. Auch sie haben Freunde und Familie und teilen dort die gleichen Sorgen und Nöte, die wir alle in dieser Zeit haben. So leisten alle ihren Beitrag zur Bewältigung dieser Situation, die hoffentlich nicht zu lange anhalten wird.

Ein Danke auch an die Personen, die uns unterstützen – sei es im Nähen von Schutzmasken (Frau Lindemann mit ihren „Damen“), im Gewähren von Wünschen der Gruppen (Familie Kötting, AXA von Herz zu Herz e.V. und Aldi), den Lieferanten und den bei uns tätigen Handwerker*innen, die den Fortgang unserer Bauarbeiten ermöglichen.
Egon Graf / Leiter Kinderdorf

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NATUR.ERLEBEN.ERKUNDEN.

Im Projekt "NATUR.ERLEBEN.ERKUNDEN." können unsere Kinder durch Walderkundungen, Erlebnisführungen und Beobachtungs-Aktionen ihr Wissen über die Natur erweitern, Neues entdecken und sich für ihre Umgebung begeistern. Sie werden so an die biologische Vielfalt ihrer näheren Umgebung herangeführt und können diese in den verschiedenen Jahreszeiten erleben.

In der letzten Sommerferienwoche 2018 startete das Projekt. Mit großer Begeisterung haben unsere Kinder die ersten Touren durchgeführt und die nähere Umgebung erkundet.

Hier einige Eindrücke:

Natur erkunden

Dreieck  UN-Dekade Biologische Vielfalt —
     Unser Projekt: NATUR.ERLEBEN.ERKUNDEN.
 
 

Unser Projekt wurde durch die
"UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet!

Dreieck  Urkunde der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" (pdf)
 
Das Projekt wird seit den Herbstferien 2018 fortgeführt und unsere jungen "Entdecker" treffen sich in einem regelmäßigen Turnus einmal im Monat (Samstag oder Sonntag) zu weiteren Erkundungstouren. Das Projekt soll auch im Jahr 2020 fortgeführt werden.
Ein Flyer berichtet inhaltlich über das Projekt.
Dreieck  Flyer "NATUR.ERLEBEN.ERKUNDEN."(pdf)
 
Dazu benötigen wir Ihre Hilfe!
Für die Beobachtungen in der Natur benötigen wir noch zwei bis drei Ferngläser sowie Utensilien für kleine Forscher in der Natur. (z.B. Lupen oder Taschenmikroskop und ein richtiges Mikroskop sowie Kleinteile (z.B.zum Anlegen eines Herbariums u.a.m.). Durch die bisherigen Foto-Safaris mit den Kindern haben wir schon die nötigen Fotoapparate.

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Kinderdorf Leichlingen ins Netz

Helfen Sie uns, die Zukunftschancen unserer Kinder zu verbessern!
Unterstützen Sie das Projekt "Kinderdorf Leichlingen ins Netz".

Die schulische und berufliche Ausbildung sind Grundlage für eine gute Zukunftsperspektive. Deshalb unterstützen wir unsere Kinder und Jugendlichen auf ihrem schulischen Werdegang und helfen bei der Berufswahl und der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz. Ausschreibungen von Ausbildungsstellen und die Bewerbung auf diese Stellen geschehen größtenteils über das Internet. Der Zugang zur "digitalen Welt" ist unverzichtbar. Fehlt der Zugang zu den digitalen Medien, ist das ein großer Nachteil.
Auch im schulischen Bereich wird zusätzliches Lernmaterial und hilfreiches Übungsmaterial "online" gestellt.
Kinderdorf ins Netz

Wir möchten die Chancen unserer Kinder verbessern und werden deshalb für jede Wohngruppe und für den Nachhilferaum PC-Arbeitsplätze einrichten. Dadurch haben unsere Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit "digitale Kompetenz" zu erwerben und erhalten wichtige Informationen für Schule, Bewerbung und Ausbildung.

Dreieck  Flyer "Kinderdorf Leichlingen ins Netz!"(pdf)

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Safesurfen im Kinderdorf

Ehemaligentreffen

Von Februar bis Juni 2017 bearbeitete eine vierköpfige Studentengruppe der Hochschule Arnheim und Nimwegen (NL) im Zuge ihrer Abschlussarbeit im Kinder- und Jugenddorf St.Heribert die Thematik der neuen Medien und insbesondere der gestiegenen Smartphone- und Internetnutzung der Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Projekt entstand der Leitfaden „Safesurfer – Sicher im Netz“ für pädagogische Mitarbeiter im Kinder- und Jugenddorf St. Heribert.

 

Der Leitfaden besteht aus 3 Teilen:
1. Rechtliche Bedingungen und pädagogische Handlungslinien
2. Das Präventionsspiel „#OnFassbar“
3. Einen Vertrag zur Internetnutzung für Bewohner und Mitarbeiter

 

Weitere Informationen:

Dreieck  Leitfaden      Dreieck  Onlinespiele (Erklärung)

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Auch uns hatte es erwischt

Die Unwetternacht, die Leichlingen in Schlammlawinen versinken ließ, hat auch unser Kinderdorf getroffen.
Nachdem die Aufräumungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, „wir wieder Land sehen“, haben wir auch die Zeit, darüber zu schreiben.

Hochwasser 2018

Bis auf ein Haus hatten alle mit vollgelaufenen Kellern zu kämpfen, d.h. sieben Gruppen standen unter Wasser. Da hier die Vorratsräume der Wohngruppen liegen, hat es natürlich die Vorräte und die dort befindlichen Elektrogeräte getroffen. Auch Matratzen, Betten, Spiele und unsere Groß-Zelte mussten in der Folge entsorgt werden.
Besonders getroffen jedoch hat es unsere Außenfamilie im Stadtzentrum, neben der Kirche. Hier war nicht nur der Keller geflutet, Schlamm und Wassereinbrüche auch im Erdgeschoss und sogar Durchregnen über den Überlauf der Dauchtraufen sorgten im ganzen Haus für Überschwemmungen. Allein hier mussten mehrere m³ Spiele, Böden, Holzteile und Haushaltsutensilien entsorgt werden. Die Tocknungsgeräte laufen schon seit Tagen und sollen noch bis zu 10 Tagen weiterlaufen. Überall im Haus ist das gestapelt, das aus den nassen Räumen umgeschichtet werden musste.

Bereits am Montagmorgen nach der Unwetternacht, haben wir, unsere Telefonanlage war ebenfalls betroffen, informiert, dass wir nicht mehr erreichbar waren. Erst nach einer Woche hatte die Telekom die Schäden repariert. Nur der Vorsorge, dass wir Internet und Telefonanbieter getrennt hatten, ist zu verdanken, dass wir nicht komplett in der Kommunikation ausgefallen sind.
Ein Betrieb, der nur noch auf Notfallhandys und Mailing angewiesen ist, ist schon sehr eingeschränkt handlungsfähig. Das haben wir auch erfahren müssen, da Sozialarbeiter der Jugendämter uns nicht erreicht haben, obwohl unsere Leitungen besetzt signalisierten (also quasi vorgaben, intakt zu sein.)

Fußball eine willkommene Ablenkung

Dennoch konnten wir, trotz „Dauerputzerei und Aufräumarbeiten“ in der gesamten Woche, unser kleines Fußballfest am Samstag darauf starten und auch durchführen. Ein wenig Erholung in dem Stress. Für die Kinder und Jugendlichen eine willkommene Abwechslung.

Fussballturnier_2018_a

Dreieck  Fotos vom Fußball-Turnier

Die Lage normalisiert sich langsam

Jetzt wird es wieder etwas ruhiger, denn, unser Kinder- und Jugenddorf geht ja weiter. Die Betreuung muss ja auch in solchen Ausnahmesituationen gesichert sein. Jetzt geht’s nach dem Aufräumen an die Wiederherstellung des „Urzustandes“, werden versicherungstechnische Fragen geklärt u.v.a.m.

Alles in Allem: Wir haben bei allen Problemen noch Glück gehabt aber „brauchen tut man sowas nicht, wirklich nicht !!!“

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Weitere Informationen:

Dreieck  Kleiner Rechteführer (PDF-Datei)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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